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Google Ads ROAS-Kalkulator

Sie müssen Ihre Marge kennen, um hier kalkulieren zu können. Dann zeigt der Kalkulator in zwei Schritten, ab welchem ROAS Ihre Google-Ads-Werbung Geld verdient — und ob Ihre Kampagnen heute darüber liegen. Kostenlos und ohne Anmeldung.

Schritt 1: Marge eingeben, Break-even-ROAS ablesen. Schritt 2: Werbekosten und Umsatz eines Monats aus Ihrem Google-Ads-Konto eintragen — der Kalkulator rechnet live aus, was nach Werbekosten übrig bleibt.

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ROAS-Kalkulator: Break-even in zwei Schritten

Schritt 1

Ihre Marge

Der Anteil vom Netto-Verkaufspreis, der nach Wareneinsatz und variablen Kosten (Versand, Zahlungsgebühren) übrig bleibt. Ohne diese Zahl lässt sich kein ROAS bewerten.

Durchschnitt über Ihr Sortiment reicht für den Einstieg.

3,3

Ihr Break-even-ROAS

Ab einem ROAS von 3,3 verdient Ihre Werbung Geld: Jeder Werbe-Euro muss mindestens 3,3 € Umsatz bringen. Darunter zahlen Sie drauf, auch wenn der Umsatz steigt.

Schritt 2 · optional

Ihre aktuellen Zahlen

Werbekosten und Umsatz über Anzeigen eines Monats, beides aus Ihrem Google-Ads-Konto. Der Kalkulator zeigt, ob Sie über dem Break-even liegen und was nach Werbekosten übrig bleibt.

Ausgaben in Google Ads, netto.

Conversion-Wert aus Google Ads oder Ihrem Shop-Backend, netto.

4,0

Ihr ROAS

600 €

Gewinn nach Werbekosten

Über dem Break-even: ROAS 4,0 bei nötigen 3,3. Nach Werbekosten bleiben Ihnen 600 € pro Monat. Prüfen Sie, ob sich mehr Budget lohnt — solange der ROAS über 3,3 bleibt, wächst der Gewinn mit.

Unverbindliche Rechnung auf Basis Ihrer Eingaben. Nicht berücksichtigt sind Fixkosten, Retouren und Folgekäufe.

Welches Budget bei Ihrer Marge sinnvoll ist und wo Ihr Konto Geld verliert, klären wir im kostenlosen Erstgespräch.

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Was ist ROAS?

ROAS (Return on Ad Spend) misst, wie viel Umsatz jeder eingesetzte Werbe-Euro erwirtschaftet: ROAS = Umsatz ÷ Werbekosten. Ein ROAS von 4 bedeutet also: 1 € Werbebudget bringt 4 € Umsatz. Für Onlineshops ist der ROAS die wichtigste Steuerungskennzahl in Google Ads, weil er Werbeausgaben direkt mit dem Ergebnis verknüpft.

ROAS vs. KUR

Die KUR (Kosten-Umsatz-Relation) ist der Kehrwert des ROAS: KUR = Werbekosten ÷ Umsatz × 100. Ein ROAS von 4 entspricht einer KUR von 25 %. Beide Kennzahlen beschreiben dasselbe Verhältnis — ROAS ist im Google-Ads-Umfeld üblich, die KUR im deutschen E-Commerce-Controlling. Entscheidend ist nur, dass Sie durchgängig mit einer der beiden steuern.

Break-even-ROAS: ab wann verdienen Sie Geld?

Der Break-even-ROAS ist der Punkt, ab dem Ihre Werbung Geld verdient statt kostet: Break-even-ROAS = 100 ÷ Marge in Prozent. Bei 30 % Marge liegt er bei 3,3 — ab ROAS 3,3 verdienen Sie Geld. Deshalb beginnt der Kalkulator oben mit Ihrer Marge und ordnet Ihren ROAS daran ein.

So nutzen Sie den ROAS-Kalkulator

Drei Zahlen genügen. Die erste müssen Sie kennen, die beiden anderen stehen in Ihrem Google-Ads-Konto:

  • Marge: Netto-Verkaufspreis minus Einkaufspreis und variable Kosten wie Versand und Zahlungsgebühren, geteilt durch den Netto-Verkaufspreis. Ein Durchschnitt über Ihr Sortiment reicht für den Einstieg; bei sehr unterschiedlichen Produktgruppen rechnen Sie je Gruppe.
  • Werbekosten pro Monat: die Ausgaben eines Monats aus Ihrem Google-Ads-Konto, netto.
  • Umsatz über Anzeigen pro Monat: der Conversion-Wert desselben Monats aus Google Ads oder der Umsatz, den Ihr Shop-Backend den Anzeigen zuordnet — netto, damit er zur Marge passt.

Sie planen erst und haben noch keine Kampagnenzahlen? Der Google Ads Kosten-Rechner schätzt Budget und Besucher aus Suchvolumen, Klickpreis und Marktanteil.

3 Hebel für besseren ROAS

Liegt Ihr geschätzter ROAS unter dem Break-even, ist mehr Budget selten die Antwort. Diese drei Hebel wirken direkt auf die Rendite:

1. Budget dorthin lenken, wo es rentiert

Entscheidend ist, dass Ihr Budget in die Kampagnen, Produkte und Suchbegriffe fließt, die tatsächlich Deckungsbeitrag liefern — nicht in die lautesten. Warum das oft schiefgeht, lesen Sie in Warum Ihr Google-Ads-Budget zu wenig Rendite bringt.

2. Klickkosten senken

Jeder Cent weniger CPC verbessert den ROAS unmittelbar, weil dieselben Besucher weniger kosten. Fünf sofort umsetzbare Maßnahmen zeigen wir in 5 Quick Wins gegen zu hohe Klickkosten.

3. Warenkorbabbrecher zurückholen

Remarketing spricht Besucher erneut an, die ohne Kauf gegangen sind — Sie holen vorhandene Kaufabsicht zurück, statt neue Klicks teuer einzukaufen. Wie das funktioniert, steht auf unserer Seite über Remarketing gegen Warenkorbabbrüche.

Häufige Fragen zum ROAS

Was ist ein guter ROAS?

Ein guter ROAS liegt deutlich über Ihrem Break-even-ROAS — und der hängt von Ihrer Marge ab: Break-even-ROAS = 100 ÷ Marge in Prozent. Bei 30 % Marge liegt der Break-even bei 3,3; erst darüber verdienen Sie Geld. Ein pauschaler Zielwert ohne Blick auf die Marge ist deshalb nicht seriös.

Wie berechne ich meinen ROAS?

ROAS (Return on Ad Spend) = Werbeumsatz geteilt durch Werbekosten. Erzielt Ihr Shop zum Beispiel 5.000 € Umsatz aus 1.000 € Werbekosten, beträgt der ROAS 5,0 — jeder Werbe-Euro bringt 5 € Umsatz. Der Kalkulator oben rechnet das aus Suchvolumen, CPC, Marktanteil, Conversion-Rate und Bestellwert für Sie durch.

Sollte ich auf ROAS oder Umsatz optimieren?

Das hängt von Ihrem Ziel ab: Ein maximaler ROAS begrenzt oft das Wachstum, weil nur die sichersten Käufe eingesammelt werden. Wer skalieren will, akzeptiert einen niedrigeren Ziel-ROAS oberhalb des Break-even und kauft damit zusätzlichen Umsatz ein. Entscheidend ist der Deckungsbeitrag — nicht die schönste Kennzahl.
Stefan Raithel, ClickScale

Stefan Raithel · ClickScale

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